Archiv für die Kategorie „machen“

Monstaaaa, wild & dangerous – die Monstertasche 2.0

Sie sind wieder da – die Monstertaschen!! Und zwar in neuer Auflage und Verarbeitung.

Eine Neuauflage war längst fällig.

Vor sechs (!!) Jahren hatte ich mich noch pragmatisch mit einer festen Gurtlänge zufrieden gegeben, einfacher Verarbeitung, „lockeren“ (d.h. nicht komplett angenähten) Monsterzähnen und kämpfte mit verherendem Fusselalarm in meinem Wohnzimmer, den die Monster erzeugten.
Mein Vorhaben, die Taschen langsam anzugehen und in 2017 einmal komplett neu und besser durchdacht aufzulegen, wurde glücklicherweise durch 2 Kundenaufträge zum Jahresende beschleunigt. Es sollten ja ein Weihnacht- und ein Geburtstagsgeschenk werden.

Nach etlichen Stunden von genauem Durchdenken der Abmessungen und Arbeitsschritte, habe ich mir das dann auch endlich mal aufgeschrieben.  Ein Tutorial für mich, könnte man das nennen – yeeaah – warum ich da eigentlich nie eher drauf gekommen bin. Jedesmal das Rad neu erfinden. Ich hab es immer künstlerische Freiheit genannt. Man könnte auch Freestyle sagen oder „Pi mal Daumen“. Und jetzt nehme ich mir auch den Staubsauger mit dazu, wenn ich Plüsch zuschneide und sauge gleich anschließend die Schnittkanten ab. Besser ist das!
Aber nun hab ich es mir Schritt für Schritt aufgeschrieben, in der Hoffnung, einen baldigen Monstertaschen-TREND einleiten zu dürfen – man wird ja nun auch nicht direkt jünger und neue Zielgruppen wollen entdeckt werden.

Und wie das nun so vonstatten ging, seht Ihr in den folgenden Bildern:

 

Maschas Morph

Maschas Mama lehrt Englisch und erzählt ihrer Tochter gerne Geschichten vom Morph.

Der Morph entspringt einem Englischlehrbuch und spielt den Erklär-Bär. Je nach Gemütslage verwandelt er sich in verschiedene Farbzustände. Der gelbe Zustand drückt Wohlbehagen und Zufriedenheit sowohl mit sich als auch mit seinen ihn umgebenden gelehrigen Jungmenschen aus. 
Eventuelle Ähnlichkeiten mit einem Hustensaftmaskottchen, Darmbazillus, Amöbe oder dem „kleinen Hunger“ sind durchaus möglich, da sie alle der Morph-Familie angehören, aber eben nur mehr oder weniger farbemotional reagieren. 

Da der Morph so vielbeschäftigt ist, hatte er bisher noch keine Zeit, Mascha zu besuchen.

Manchmal fühlt er sich vom vielen Englischlernen einfach nur platt.

Doch jetzt ist die Zeit gekommen. Der Morph ist voll sonnengelber guter Laune, hat Urlaub genommen und wird demnächst bei Mascha einziehen.

P.s. Eierlikör ist übrigens sein Lieblingselixier, was er aber nur des gelben Gemütszustandes wegen trinkt und auch nur dann, wenn keiner guckt!

How to survive Hundstage

Hallo Ihr Lieben!!

Ihr kennt das: tapfer nimmt man jeden lausig kalten Tag im Frühsommer auf sich und träumt von Barfußlaufen im Gras, Miniröcken und Spagettiträger-Tops, checkt jeden Tag die Wetter-Äpp, sehnt sich nach Sonnencremeduft und klirrenden Eiswürfeln in leckeren Getränken.

Aber dann? Auf einmal ist es plötzlich soweit.  Der Sommer ist einfach da. Und mit ihm – brennend, blendend, sengend – die Gluthitze.

Von einem Tag auf den anderen explodiert das Thermometer und man erlebt live den  Verdunstungsprozess am eigenen Körper.

Der Natur geht es nicht anders.  Ratz fatz ist auf einmal die Elbe leer. Der Fluss verdunstet einfach und gibt seine Schätze frei.

Aber egal, wir wollen in kühle Fluten, also heißt es:  aber jetzt nix wie raus ins Grüne, zur Talsperre nach Malle sausen,  in die Fluten springen, schwimmen, jauchzen, lachen..

….und den ersten Sonnenbrand haben. Na klar, schön die Sonnencreme vergessen.

Und man denkt, das könnte ewig jetzt so weitergehen. In der Wärme räkeln, mit nackten Füßen herum laufen, Kleidung abschaffen, nur noch kalt duschen…

Allerdings ist das so eine Sache, denn nicht nur ich genieße den Sommer. Nein, auch all die Mietparteien in meinem und den umliegenden Häusern. Alle, aber auch wirklich alle Fenster stehen sperrangelweit auf und jeder bietet den umliegenden Nachbarn spektakuläres Kino!!!

Man wird leicht zur Ohrengeisel, wenn es wieder heißt: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Es bleibt einem aber auch nichts erspart.

Oder aber (Plan B, wenn der Toyboy mit seiner Gespielin da drüben allzu laut wird) die Lieblingsplaylist von Spotify  auf eine formidable Lautstärke bringen, Nähmaschine ON & Balkontür OFF und dann neue feine Projekte angehen.

Und das hier ist diese Woche entstanden:

Die erste hutundgut-Maus-Kreation. Ich gelobe, es werden weitere folgen (auf Stoffbeuteln, auf Kindertaschen).

Ach ja, und dann gab es noch einen kriminellen Zwischenfall bei den Balkonblumentöpfen. Der Lavendel wurde geköpft. Ohne Gnade. Sein lila Betteln half ihm nix.

Ich bilde mir ein, er könne diesen Sommer noch mal neue Blüten tragen. Aber vielleicht bestraft er mich auch mit Kahlheit.

Die Blüten und Blätter habe ich derweil getrocknet und kleine Lavendelduft-Herzen genäht. Demnächst gibt es noch Pfefferminz-Herzen.

So und nun trink ich mein aktuelles Sommerlieblingserfrischungsgetränk (Wasser + Bio-Zitronenscheiben + Pfefferminzblätter), betrachte die Welt durch meine  rosarote Sonnenbrille und setze die gedankliche Ausarbeitung meiner Urlaubschecklisten fort.

Ich hatte gedacht, die aktuelle Aufgabe des Urlaubskofferpackens würde mich mit mehr Elan packen. Stattdessen Lavendelduft-Herzen und Sommernachtskopfkino, während meine nachbarlichen Feierbiester ihre Sommer-Sau rauslassen.

Einen wunderschönen Sommer & Urlaub wünsche ich Euch!!!

Eure Doro

Babykram-Alarm

Eigentlich bin ich ja ein bissel raus, was Baby-Accessoires angeht. Mein Baby reicht mir bereits bis in Höhe meines Halses, ist jeden Nachmittag als Detektiv unterwegs oder buddelt im „Urwald“ im Hinterhof, sammelt, träumt, spielt….was halt Neunjährige durchaus noch gerne tun.

Insofern musste ich ein bisschen probieren, als ich kürzlich einen Baby-Mützchen-Auftrag (OHNE Ohren und einfarbig schlicht) erhielt. Anfangs verzichtete ich auf Bündchen, sondern hatte den Saum einfach nur umgenäht. Das wirkte dann eher so wie ein Tiroler Wanderhut. Nicht wirklich babygerecht. Also doch ein extra Bündchen entwickelt, den versauten Saum abgeschnitten und das neue Bündchen dran genäht.

Fazit: Baby Charlotte fands super und ihre Mama erst Recht :)

Das hab ich gleich zum Anlass genommen und hab eine kleine Reihe verschieden farbige Mützchen in 2 Größen genäht:

 

Ein weiterer Auftrag folgte direkt: Untersuchungshefthülle mit Motiv vorn drauf und Namens-Applikation. Yeaah!

Wir haben ja selber noch so ein gelbes „U-Heft“ hier und das diente prima als Vorlage. Und aus einem Nähvorgang sind dann gleich mal ein paar mehr Umschläge geworden (wenn man einmal dabei ist…). Die werdet Ihr in Kürze auf dem Kreativmarkt sehen und im Dawanda-Shop sind sie auch schon eingezogen:

Und zu guter Letzt habe ich noch ein paar Knistertücher erschaffen.

Dazu habe ich einen Retro-Kinderbettbezug zerschnippelt, Fleece als Einlage genommen und Knisterfolie, sowie kleine Stücken von verschiedensten Webbändern, damit das Baby was zu gucken und zu entdecken hat.

 

Und das alles könnt Ihr am 14.+15.März auf dem Kreativmarkt in Dresden direkt begutachten, anprobieren und kaufen – wir sehen uns!! :)

Der Frühling ist da!!!

Die ersten Sonnenstrahlen nach langer Zeit, die aufatmen lassen und die Menschen ins Freie ziehen…. so lang ersehnt. Sie sind endlich da!!

Die depressiv machende Dauerdunkelheit des Wintermiefs wird von der Sonne ausgelacht.

Auch wenn der Frühlingsanfang noch eine Weile hin ist und gerade mal die ersten Frühblüher ihre Blütenköpfe in die Sonne strecken – trotzdem hab ich mir schon Tulpen und Kirschzweige gekauft.

Ich will Frühling und Sonne – JETZT.

Und als der Frühling im Wohnzimmer angekommen war, entdeckte ich plötzlich ein Nest mit neuen Bewohnern.

Die da:

Käuflich zu erwerben in meinem Shop – und zwar hier!!

 

Sie ist da!!!! – Grüezi, mein Berninchen!!!

Seit meinem letzten Blogeintrag habe ich rastlos recherchiert, mich in unzähligen Blogs und Foren fest gelesen, habe die telefonischen Berater diverser Nähmaschinen-Vertriebshäuser mit quälenden Fragen gelöchert.  Immer wenn ich glaubte, ich hätte das neue Schatz-Maschinchen entdeckt und es schnappen wollte, kam der Berater um die Ecke und brachte neue Optionen ins Spiel.

Sei es DAS Supersonderangebot oder DIE Neuheit, aber in jedem Fall war es immer ein völlig andere Nähmaschinen-Name, und jede übertraf die vorherige um Längen.

Janome!

Klingt wie Jeronimo, Jeremi, Hyronimus…..Den Namen hab ich schon mal dunkel gehört, aber nie für voll genommen.

Nun stand ich vor einem solchen Superschnäppchenundtrotzdemfastunbezahlbar-Angebot: Janome horizon MC 8900.

Mir gingen bereits die Gegenargumente aus, denn sie hatte wirklich viele tolle Vorzüge. Allerdings erschien sie mir überdimensioniert für meine Vorhaben, zudem monsterlang und monsterschwer. Mit Anschiebetisch und extra Füßen würde ich damit unseren gesamten Esstisch okkupieren. Und die Maschine mal eben mit links hoch und runter heben wäre wohl nicht wirklich Rücken gerecht, bei stattlichen 12 kg. Also hab ich das alles wieder verworfen und mich mit meiner Must-Have-Liste einem ganz neuen Nähberater vorgestellt.

Der Neue ging frisch zur Sache. Ohne Preisvorgabe meinerseits, nur mit den von mir geschilderten Problemen die die alte MAschine hat und den Dingen, die die neue Maschine unbedingt können soll.

Bernina!

Auch schon mal gehört. Sind das nicht die mega-mega-teuren Maschinen, mit denen die Star-Quilterinnen über ihre Steppdecken  tanzen? Genau!

Aber die gibts ja auch in klein. Wobei wir mal bei der 5’er Serie anfangen wollen.

Herr C. hat mir einiges versprochen und geweissagt und mich schließlich auf kleiner Flamme weichgekocht, so dass ich es nun wissen wollte und das Schweizer Kunstwerk BERNINA 530 bestellt habe.

Einige wenige Tage aufgeregtes Warten vergingen und dann war sie endlich da.

D.h. im Flur stand ein riesiger Karton, so dass ich zunächst glaubte, Herr C. habe sich statt der zugesagten Maschine selber verschifft.

SAMSUNG CSC

Ich hab das BERNINA-Baby übervorsichtig ausgepackt (ich will ja auch immer gern so schnell loslegen, aber hab auch Respekt vor den vielen ACHTUNGs und WARNUNGs und janixkaputtmachen-Hinweisen, weil sonst keine Garantie-hiiii. Also erstmal ausgepackt und die lästigen Styroporkügelchen am Hosenbein abgewischt bzw. in der Wohnung verteilt (Rache der Verpackungsindustrie) und bin gleich am mitgelieferten Plastikschränkchen-Befüllen gescheitert.

Ja richtig gelesen.

Das Teil sieht aus wie der Kleiderschrank von Barbie und Ken, mit Schubfächern und Hängevorrichtungen, wo dann ihre Prothesen…ähm…ich meine, diese Vollmetall-Näh-Unterschenkel von Bernina reinhängen, damit es SYSTEM und Ordnung hat :)

Das sieht alles ganz niedlich aus, aber wie ich mich kenne, werde ich nach kurzer Zeit entweder alles dort wild rein pfeffern oder ich kauf mir ne Holzschatulle für den Bernina-Krams und wühle mich dann zum passenden Nähbein durch.

Dann habe ich die DVD eingeschmissen und erstmal gestaunt. Die verstehen es wirklich gut, die Anleitung nicht nur in Papierform ausführlich zu bebildern und zu erklären. Se haben auf der DVD einzelne Dinge erklärt mit Pfeil dran und Nahaufnahmen, wo man den Gesten perfekt manikürten Fingern folgen kann, so dass es jeder Dummy versteht.

Ich hab nur allerdings das Nähfaden-Einfädelsystem nicht kapiert…allein von der Film-Demonstration. Ging zu schnell trotz extra ROTEM Faden im Film. Aber dann hab ich einfach mal im Handbuch nachgelesen und dann kam der Aha-Effekt doch noch um die Ecke.

Beim Fußpedal bin ich noch zaghaft. Ist fast so wie, wenn man mal ein anderes Auto fährt, da fühlt sich das Gaspedal auch oft anders an….ist härter oder weicher eingestellt.
Mein Brother Fußpedal ist sehr weich und merkt das kleinste Antippen. Das Bernina Fußpedal ist straffer und man muss bissel mutiger drauftreten.

Die Menüführung ist ein Kinderspiel, fast selbsterklärend. Sie hat die wichtigsten Stiche und ich komme mit dem Auswechseln der Füße und Stiche gut klar.

Geht ein Holzbein zu wechseln eigentlich auch so easy? So Klick und Klack und fertig? Prothesen-Erfinder muss auch ein toller Beruf sein, wenn die „Kunden“ vor lauter Usability im Handling feuchte Augen kriegen und das appe Bein nix gegen die neugewonnene saugeile Technik ist!?!? Ich hör schon auf mit dem Lästern. Niemand soll ein appes Bein bekommen, nur um in den Genuß saugeiler Prothesen zu gelangen. Eine Bernina 530 tut es auch, die hat Miniprothesen, diese Nähbeine…..(und was für andere Nähmaschinen der Nähfuß ist, das nennt Bernina die „Sohle“ und das Bein nennen sie „Nähfuß“)

Die Härteprüfung war dann aber eine Tasche aus derbem Polsterstoff, die an den Seiten doppelt Gurtband und umgeschlagenen Futterinnenstoff hat. Das war ein richtig fetter Stoffhuckel, über den sie nähen musste.

Und da hat mir der Berater nicht zu viel versprochen. Obwohl die Bernina keinen extra Oberfußtransport oder IDT-System wie Pfaff hat, gelang ihr diese schwere Stelle mühelos. Ich habe auch eine alte Handyhülle mit Problemstellen, die ich zu Testzwecken verwende. Dort habe ich die Problemnähte mit der Bernina nachgenäht und alles war sauber und mühelos. Das begeistert mich echt.

Die restlichen Lektionen werde ich mir zu gegebener Zeit einmal ansehen. Nun bin ich jedenfalls wieder im Nähfluß und freue mich über die schnurrende kraftvolle Maschine, mit der ich seit heute per DU bin :)

Ein neues Jahr – 2015

Wie war es doch so erholsam, das kleine Päuschen zwischen Weihnachten und Neujahr.

Daheim geblieben und im vertrauten Radius bewegt, Geschenke gelesen, genascht, gelauscht ….kurz: das Leben und die freien Tage genossen.

 

Weihnachten2014-0389-2

All die Adventsgewinnspiele im Vorweihnachtsfieber, an denen ich hier und dort teilnahm und doch nie etwas gewann. Und dann dieser Superhauptgewinn eines Berliner Nähladens, eine Pfaff-Maschine höherer Gefilde, bei der ich mich schwer bemühen musste, nicht auf meine Tastatur zu sabbern. Natürlich gewann eine arme Nähanfängerin dieses Luxus-Gerät, es sei ihr herzlich gegönnt.

Angefacht durch diesen visuellen Reiz, machte ich mich auf, den Markt abzusuchen, um mich neu zu informieren, zu recherchieren, Nähmaschinen zu vergleichen.  Und all diese neuen Namen: Ambition, Essential, Expression, Performance….und ihre Versionen.  Wohlgemerkt dies alles im Erholungsurlaub.

Und vor allem: wozu solcher Aufwand, wo ich doch eine treue Nähmaschine habe?

Ja, schon, ABER…..! Genau! Sie zeigt jetzt schwache Seiten. Besonders an dicken Stofflagen beißt sie sich die Zähne aus und ich kriege graue Haare. Wenn ich bei Taschen die knappkantige finale Rundherum-Naht machen möchte, dann verreckt sie regelmäßig an den dicken Stellen. Ich spreche von 8-9mm Dicke. Und das geht ja nun mal überhaupt gar nicht.

Und darum habe ich nun recherchiert und dabei wohl irgendwie die PFAFF eingekreist. Dieses sagenumwitterte IDT-System muss ich mir mal unter die Lupe nehmen. Die Datenblätter schreiben ja oft nur Prosa, wie z.B.

– sehr starke Durchstichskraft (Gehts um Schlachthauszubehör?) ,

– dicke Stofflagen kein Problem (WIE dick denn nun genau?? Das will der Leser wissen!!) ,

– sehr gleichmäßiges Nahtbild  (davon geht man aus!) etc.

Das kann man alles relativ sehen.

Ich möchte es aber genauer wissen und darum habe ich was vorbereitet: eine sehr schicke große Tasche aus dem allerdicksten Polsterstoff , die nur noch auf ihre knappkantige finale Rundherum-Naht wartet.

Morgen nachmittag suche ich den Nähmaschinen-Dealer auf und dann wird es sich zeigen, ob und wenn ja, welche PFAFF damit locker klar kommt.

Jetzt bin ich doch etwas gespannt.

Und aufgeregt.

Noch so ein Gerät.

Wo hinstellen, ich hab doch eigentlich keinen Platz!?

Egal. Wird sich finden!

Kauf mich!

Ja doch!

Morgen!!!

 

Gute Nacht :)

 

 

 

 

Alle Jahre wieder…..

…kommt alles zusammen:

  • Die Erkenntnis, dass man kaum noch klar durch die Fensterscheiben sehen kann, dass die also noch vor dem Frost mal geputzt werden sollten.
  • Die Erkenntnis, dass man für das Zusammenbauen des Herrnhuter Weihnachtssterns gute 45 min Zeit benötigt, will man die empfindlichen Papierzacken nicht durch unsanftes Angrabschen zerdrücken, und dass man diesen idealerweise noch vor dem 1.Advent zum leuchten bringen sollte.
  • Die Erkenntnis, dass man im Prinzip gerade mal grob für sich selber weiß, was man sich zu Weihnachten wünschen könnte (denn die Nachfrage-Zyklen von extern werden immer kürzer und drängender), geschweige denn, was man seinen Liebsten als ÜBERRASCHUNG kredenzen könnte.
  • Die Erkenntnis, dass der Liebste meinen Überraschungs-Einfällen auf die Schliche gekommen ist und sich genau sowas jetzt von sich aus wünscht. Damit isses aus meiner Sicht keine Überraschung mehr, der Wunsch gerät aber im vorweihnachtlichen Trubel evt. noch mal beim Wünschenden in Vergessenheit.
  • Die Erkenntnis, dass sich Weihnachtsmärkte eigentlich alle gleichen. Die besonderen Stände sind an einer Hand abzuzählen, die Ramsch-Stände mit Kunstfaser-Fernost-Tünneff erlauben sich aufzudrängen und für kandiertes (und womöglich ungewaschenes) Obst wurde Taschengeld von 4 Wochen hergegeben.
  • Die Erkenntnis, dass das Kind eigentlich alles zum Leben hat und, so schön der selbst genähte Adventskalender auch ist, dieser doch nach einer Füllung schreit. Und nicht nur er, das Kind natürlich auch.

1.Advent:

Die Säckchen am Adventskalender sind pünktlich gefüllt. Ein Wettlauf mit der Zeit, den ich mal wieder gerade so geschafft habe.

Dieses Jahr habe ich Scherzfragen und Kinderwitze in die Säckchen getan, dazu eine Kleinigkeit Süßes oder Nützliches aus dem freundlichen Drogeriemarkt um die Ecke. Ich erinnere mich an letztes Jahr, als ich mir einmal erlaubt habe, ein Paar schöner Baumwollsocken in ein Säckchen zu tun. Mein Kind war schwer enttäuscht. Rote Socken auch noch…überhaupt SoCkEn!!
Der Fokus liegt dieses Jahr auf dem „???Kids-Adventskalender“, jawohl ein KAUF-Kalender. Zugegeben wären mir keine 24 Rätsel in kürzester Zeit eingefallen, die sich mit den 3 Fragezeichen Kriminalfällen hätten messen können.

So gibt es nun über 24 Tage verteilt einen kniffeligen Fall zu lösen und auch das richtige zu öffnende Türchen muss erstmal ermittelt werden, denn da stehen keine Ziffern drauf.

Vermutlich müssen wir jetzt jeden Morgen eine Viertelstunde länger einplanen :)

hutundgut-9169

Der letzte hutundgut-Termin für dieses Jahr steht nun auch unmittelbar bevor.

Nächstes Wochenende findet im Schloss Lauterbach (Gemeinde Ebersbach) die 9.Lauterbacher Schlossweihnacht statt.

Dazu hat sich das Schloss in Schale geworfen und präsentiert sich frisch fassadenrestauriert und weihnachtlich geschmückt. Der lokale Gemäldemaler hat die Ahnengalerie um weitere glanz- wie prunkvolle Bilder erweitert.

In der letzten Woche wurde dort vom Verein tatkräftig und liebevoll geschmückt, geschraubt, gehämmert, dekoriert.
Im Erdgeschoss und auf der 1.Etage findet Ihr in gemütlichen Räumen etliche Stände mit vielen schönen ausgesuchten Geschenkideen.
Im Schloss-Café gibt es Kaffee und weihnachtliches Gebäck und im Weihnachtswald auf dem Schloss-Höfchen wird Gebrutzeltes und „Lauterbacher Heiße Kirsche“ ausgeschenkt. Ein Glühwein nach altem Lauterbacher Geheimrezept.
Am Abend ist noch eine Fackelwanderung durch den Schlosspark geplant.

Fall Ihr also noch einen besonderen kleinen und feinen Weihnachtsmarkt sucht, dann kommt nach Lauterbach und lasst Euch weihnachtlich verzaubern!!

Wann:   am 07. Dezember 2014, 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Wo:         Ortsteil Lauterbach, Schlossallee 4, 01561 Ebersbach

 

9.Lauterbacher-Schlossweihnacht

 

(P.s. Ähm…Hobbybastler….damit bin ich allerdings NICHT gemeint!! ;) Wohl eher der Schwippbogen-Laubsäge-Herr. Das sollte hiermit doch noch mal deutlich gemacht werden ;))

Ich freue mich auf Euch!!! Gern dürft Ihr das auch weitersagen!

Herzliche Adventsgrüße,

Eure Doro

Nachtrag zum Sommerprojekt

Voila – nun ist das Segel-Fahne-Vorhänge-Projekt im vollen Einsatz!!

Seht selbst:

Sommer-Projekt „Maritimes auf Gelb“

Maritimes geht immer.

Zumindest habe ich den Eindruck und zwar nicht erst, seit es die Ahoi-Brausebonbons gibt.

Wieso dies so ist bzw. was im Besonderen den Reiz des Maritimen ausmacht, überlasse ich anderen zu fachsimpeln.

Da ich nun selber meine maritimen Erinnerungen jüngst an der Ostsee auffrischen durfte, kann ich nur bestätigen: es ist einfach ein Gefühl von Schatz-Entdeckung, wenn man tolle Muscheln erspäht oder glatte schön gemusterte Steine. Auch die Zehen in den feinen Sand zu bohren, löst Freiheitsgefühle aus…..frei von Schuhwerk. Im Sand buddeln ohne dreckig zu werden. Immer wieder Fußabdrücke hinterlassen, nur um sie von den Wellen verwischen zu lassen. Ja und die Boote beobachten. Den Horizont auf kleinste Pünktchen absuchen, Amerika entdecken oder wenigstens Dänemark oder die nächste Insel…. Und über allem kreisen die Möwen und kommen immer dreister näher.

An all dies musste ich wieder denken, als ich über dem Plan saß und die Stoffmengen berechnete und über die Motive nachdachte:

Foto

 

Meine große Nichte (sie wird 3 J. diese Woche) hat ein neues Bett von ihren Eltern bekommen.

Ein besonderes Hochbett, von Hand bearbeitet, abgeschliffen und weiß lackiert, eine Art Boot, denn es hat ja ein Steuerrad und ein dickes Tau hängt auch dran.

Foto 2

 

Damit das Hochbett-Boot auch so richtig auf volle Fahrt kommt, gab es den elterlichen Auftrag an mich, ein Segel, eine Fahne und 3 Vorhänge zu nähen (siehe Plan).

Gesagt, getan.

Da die Wunschfarbe gelb sein sollte, habe ich zunächst 5m gelben Baumwollstoff geordert. Die Schlaufen der Vorhänge sollten knöpfbar sein, damit man sie später zum Waschen einfach von der Stange abnehmen kann, ohne die Halterung abschrauben zu müssen. Die Umsetzung erwies sich zunächst als etwas kniffelig. Zuerst dachte ich daran, große Druckknöpfe anzunähen. Das hätte genau 104 manuelle Nähvorgänge erfordert (14 Schlaufen = 28 Druckknopfteile mit je 4 Löchern zum Festnähen). Ich ermattete zugegebenermaßen bereits beim dritten Druckknopf . Das war dann der entscheidende Moment, der mich dazu bewog, eine KAMSnap-Zange mit Kunststoff-Druckknöpfen zu erwerben. Und was soll ich dazu sagen: Das Leben kann so schööööön (und einfach) sein !!!

Ich hab also 28x geKAMsnapt. Allerdings muss man dabei richtig hingucken, sonst tackert man die falschen Druckknopf-Gegenstücke dran und dann wäre es im Nu ein Wörst-Käis.

Aber es gelang alles prima und die Druckknöpfe halten wie Ast.

In den folgenden 4 Wochen saß ich nonstop an diesem Projekt. Auf die Größe mag es eventuell nicht sehr umfangreich aussehen, allerdings waren doch sehr viele Handgriffe zu erledigen. Und bei großen Stoffabmessungen wie diesen wird es dann auch irgendwann bei den kleineren Applikationen an der Nähmaschine unhandlich, wenn man diesen Stoffberg drehen und schieben muss.

Und nun das final fein gebügelte Ergebnis:

hutundgut-8480 hutundgut-8481 hutundgut-8482 hutundgut-8483 hutundgut-8484 hutundgut-8485

hutundgut-8486

 

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf die Reaktion meiner Nichte und wie das Ganze dann am Bett-Boot aussieht.

Ahoi, Ihr Lieben und bis demnächst.

Doro

was bisher geschah:
Kategorien
Facebook
Facebook
Instagram
Follow by Email
RSS
Statistical data collected by Statpress SEOlution (blogcraft).