Weihnachtsmärkte – kleine Rückschau

Die Zeit ist echt schnell vergangen oder besser gesagt, die Veränderungen ringsherum sind so schnell geschehen. Eben war noch Sommer, goldener Herbst, der Adventskalender ist beinahe leergeräumt und ich war noch nicht mal auf einem richtigen Weihnachtsmarkt!!!

Naja, so ganz stimmt das nicht, denn immerhin war ich ja ein kleiner Teil von 2 Weihnachtsmärkten.
Schloss Lauterbach – wie hast Du Dich wieder mal in Deinem schönsten Glanz gezeigt! Als Aussteller wurden wir sehr herzlich empfangen und mit Koffertrag-Support, Tischen, Papiertragetüten und Glühwein versorgt. Pünktlich um 13 Uhr gab es die Eröffnung mit weihnachtlichen Posaunenklängen, danach schauten bereits die ersten Neugierigen bei uns vorbei. Dank der Moderation von Herrn Werner und freundlichen Empfehlung unserer besonderen Namen strömten bald auch viele Familien bei uns herein, schauten, suchten und fanden.

Am 3.Adventswochenende rief uns Nossen. Wir folgten gern Susann Starkes Einladung, mit unseren bunten Sachen, den Adventsmarkt auf der Waldheimer Straße aufzupeppen.

Bisher haben wir es noch immer mit dem traditionellen städtischen Nossener Weihnachtsmarkt aufnehmen und den an Kunst und Geschmack Interessierten eine gute Alternative anbieten können. Die vergangenen Jahre zeichneten sich dadurch aus, dass unsere Besucher und Käufer schon von weitem magnetisch von Susanns leuchtendem Atelier angezogen wurden, Wochen im voraus Plakate verteilt wurden und auch andere Läden auf der Waldheimer Straße sich mit Aktivitäten beteiligten. Dieses Jahr hatten wir ideales Wetter, nur leider eine relativ tote Hose auf der Waldheimer Straße. Nach einigen Umfragen im Besucherkreis fanden uns die Leute einfach nicht auf Anhieb, was auch daran gelegen haben mag, dass wir dieses Jahr in einen leerstehenden Laden ausgewichen waren.

Trotz Fanfarenzug und Pferdereiten, welche das Volk durch die Waldheimer Straße trieben, fehlte uns wohl einfach nur ein Glühwein/Bratwurst/Suppen-Mann, den wir uns mal symbolisch vor die Tür hätten stellen sollen. Eine Zutat aus dem Kochbuch der Elemente – Feuer – hatten wir ja immerhin schon. Die Feuerschale brannte den ganzen Tag vor unserer Tür. Aufgrund eines lokalen gewitzten Keks-Langfingers, den wir namentlich hier nicht benennen möchten, gab es diesmal auch bewusst kein Lock-Futter. Vielleicht ein Fehler?

Nu scha – wir werden in uns gehen und unsere Marketingstrategien und „die Bedürfnisse eines Besuchers“ neu überdenken müssen.

Im neuen Jahr sind wir schlauer.

Dennoch: herzlichen Dank allen, die unserem Aufruf gefolgt sind – wir haben uns über jeden Gast RIESIG gefreut! EHRLICH! :)

 

 

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